...wie funktioniert die InCopper-Technologie und welche Eigenschaften ergeben sich für Textilien mit InCopper-Fasern?Die InCopper-Faser ist eine herkömmliche Polyester-Faser, der in einem speziellen Produktionsschritt nanoskopische Kupferpartikel zugesetzt werden. Diese InCopper-Fasern werden anschließend mit Wolle und Elastan zu Textilien verwebt. Beim Tragen lösen sich durch die Hautfeuchtigkeit aus den Kupferpartikeln Kupferionen und gehen in Lösung. Auf diese Weise erreichen die Kupferionen die ebenfalls auf Feuchtigkeit angewiesenen Mikroorganismen und töten diese ab.
...welche gesundheitlichen Wirkungen entfalten Textilien mit der InCopper-Faser beim Tragen?
InCopper-Fasern können mit unterschiedlichen Textilfasern wie Polyester, Baumwolle etc. verarbeitet werden. Dabei verhindert die InCopper-Faser, dank ihrer antimikrobiellen, fungiziden und desinfizierenden Wirkung die Vermehrung von Mikrobien wie z.B. Pilze und Bakterien. Sie verbessert die Hautfarbe und lässt Hautflecken verschwinden. Sie fördert die Heilungsprozesse von Wunden und schützt vor Infektionen.
...welche weiteren technologischen Eigenschaften bewirken die hohe gesundheitliche Wirksamkeit der InCopper-Technologie?Ein bedeutender Schritt in der Forschung und Entwicklung von Textilien mit Kupferfasern war die Patentierung einer durch Zink angereicherten Kupferfaser, bekannt als InCopper-Techology. Zu den bereits bekannten hautschützenden Eigenschaften des Kupfers kommen die ebenfalls hochgeschätzten heilenden Kräfte des Zinks hinzu: Zink beruhigt Entzündungen, löst Verunreinigungen auf und fördert die schnelle Heilung von Wunden und Verletzungen. Die Kombination beider Elemente bewirkt die hohe Heilwirkung der Incopper-Fasern.
...ist die Wirksamkeit von Kupfer und der InCopper-Faser wissenschaftlich verifiziert?Die Forschung erfuhr einen wesentlichen Impuls als EPA („eine unabhängige Behörde der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Schutz der Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit“, Wikipedia), 2008 Kupfer als das einzige Material im festen Aggregatzustand der Erde anerkannte, das dazu beiträgt, Krankheitserreger zu bekämpfen und gleichzeitig keine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit hat.
Auch die FDA („die behördliche Lebensmittelüberwachung und die Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten“, Wikipedia) hat eine Reihe von Tests durchgeführt, die bestätigt haben, dass 99,9% der krankheitserregenden Bakterien und Mikroorganismen im Kontakt mit Kupferoberflächen oder Oberflächen mit Kupferlegierungen innerhalb weniger Stunden absterben.
Über die Anwendung von Textilien mit der InCopper-Technologie wird auf unterschiedlichen Gebieten, hauptsächlich in Krankenhäusern, geforscht. Obwohl es sich hier um eine sehr junge Technologie handelt, liegen bereits positive Ergebnisse vor. So z.B. wird in einer Studie der Universidad de Chile, Santiago, festgestellt: „… dass die Kupferfasern [InCopper-Technologie], die in den untersuchten Kleidungsstücken verarbeitet ist, eine hemmende Wirkung auf Pilze haben, die für Hautinfektionen ursächlich sind, was sich als nützlich zur Vorbeugung solcher Infektionen, hauptsächlich bei Diabetikern, erweisen kann“ (Evaluación de la capacidad antifúngica de telas con fibras de cobre, manufacturadas en Chile por Cobre Andino, para uso de humanos. Programa de Microbiología, ICBM, Facultad de Medicina, Universidad de Chile).
2013 zertifizierte die FDA die Socken mit der Kupferfaser auf der Basis der InCopper-Technologie.
...wo wird die InCopper-Technologie bereits praktisch eingesetzt?Der spektakulärste Einsatz von Kupferfaserextilien erfolgte 2010 bei der Versorgung der 33 eingeschlossenen Bergleute in der chilenischen Mine San José. Durch die Mangelernährung und die hohe Werte von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in 700 Metern Tiefe traten bei den 69 Tage lang Eingeschlossenen auch in erheblichem Umfang Infektionen und Hauterkrankungen auf. Nach der Bohrung eines Versorgungsschachtes konnten die Bergleute u.a. mit Kupferfasersocken versorgt werden. Die positiven Berichte der Bergleute und der beeindruckend gesunde Zustand ihrer Füße nach ihrer Rettung verhalfen den Textilien mit Kupferfasern zu einem kleinen Boom in Chile und lenkten die Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Industrie auf diese Technologie.
Heute sind InCopper-Textilien besonders in Süd- und Nordamerika verbreitet. Aber auch in Europa steigt das Interesse an der gesundheitsfördernden Wirkung der Textilien mit Kupferfasern, besonders in Krankenhäusern, in der Hautpflege und auch beim Militär.